23.07.2009
Es gilt das gesprochene Wort!
Sehr geehrter Herr Präsident,
bitte gestatten Sie mir zunächst eine persönliche Bemerkung:
Es ist mir ein persönliches Bedürfnis, vorweg folgende Erklärung abzugeben. Ich habe mehrfach öffentlich zum Ausdruck gebracht, dass ich die ehemaligen sozialdemokratischen Kabinettsmitglieder fachlich wie menschlich sehr schätze.
Daran hat sich nichts geändert.
Dass ich sie gleichwohl entlassen musste, war der Situation geschuldet, dass der Antrag auf Selbstauflösung des Parlaments an der SPD gescheitert ist und mich die SPD damit zur Stellung der Vertrauensfrage gezwungen hat.
Wenn sich die ehemaligen Kabinettmitglieder durch die Umstände der Entlassung in ihrer Wertschätzung herabgesetzt fühlen, bedaure ich dies. Dies war nicht meine Absicht.
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