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Eröffnung des Kompetenzzentrums Marine Aquakultur in Büsum am 3. Juni 2009
eingestellt am 03.07.2009 Als Grußwort sagte der Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen zur Eröffnung des Kompetenzzentrums Marine Aquakultur in Büsum am 3. Juni 2009, 10:30 Uhr folgendes: Es gilt das gesprochene Wort! Sehr geehrter Herr Dr. Austen, (Geschäftsführer) heute ist ein guter Tag für Büsum, die Westküste und Schleswig-Holstein! Denn wir sind um einen Ort der Innovation reicher. Kompetenzzentrum – das heißt: hier wird der geballte Sachverstand von Forschung und Entwicklung zuhause sein. Und dieses Zuhause für die marine Aquakultur eröffnen wir heute. Das freut mich sehr: Das Land zwischen den Meeren ist in der Meeresforschung eine weltweit anerkannte Größe. Mit dem nationalen Kompetenzzentrum für marine Aquakultur schärfen wir weiter unser Profil. Wir stärken unsere Stärken! Und wir nutzen unsere natürlichen Standortvorteile: Für einen Gleichklang von Ökologie, Ökonomie und Qualität. Denn darum geht es: Dazu wird das nationale Kompetenzzentrum seinen Beitrag leisten. Schleswig-Holstein ist stolz auf seine Institutionen, die sich mit globalen Ernährungsfragen auseinander setzen und Antworten geben auf ganz entscheidende Herausforderungen der Zukunft. Wir können hier auf exzellente Experten zurückgreifen und es ist für uns außerordentlich wertvoll, dass Prof. Schulz und sein Team den Wissenschaftsstandort mit der Gesellschaft für Marine Aquakultur verstärken. Meine Damen und Herren, Aber natürlich blicken wir auch über den Tellerrand, oder besser: über unsere Landesgrenzen hinaus. Es ist unser erklärtes Ziel, weitere wissenschaftliche Einrichtungen aus den anderen Küstenländern in den Aufbau und die Arbeit des Kompetenzzentrums einzubinden. Ich wünsche mir hier in Büsum einen wegweisenden Orientierungspunkt für den gesamten Norden! Auch deshalb hat sich die Landesregierung mit finanzieller Unterstützung nicht zurückgehalten. Mehr als zehn Millionen Euro haben wir in den Aufbau des Kompetenzzentrums marine Aquakultur investiert. Das ist eine ordentliche Summe, die dem Wissenschaftsstandort da zugeflossen ist. Aber wir meinen: Es ist eine Investition, die sich lohnt. Seien wir ehrlich: In der Europäischen Union ist die marine Aquakultur noch eher unterentwickelt. Das ist bedauerlich. Aber auf der anderen Seite verfügt sie deshalb auch über enormes Entwicklungspotenzial. Und wir wollen die Entwicklung vorantreiben! Führende Nationen sind Norwegen, Chile, China und Japan, aber auch Staaten wie Australien, Neuseeland, Südafrika, Argentinien, Indonesien und Thailand haben die Bedeutung dieses Zukunftssektors erkannt. Allen diesen Ländern ist gemeinsam, dass sie über günstige naturräumliche Bedingungen verfügen. Für uns ist klar: Hinter diese Länder wollen wir nicht zurückfallen! Zumal es sich mit der marinen Aquakultur ähnlich verhält wie mit einer anderen schleswig-holsteinischen Schlüsselkompetenz: der Landwirtschaft. Wir tun das mit Blick auf die Unternehmen und Arbeitsplätze im Land. Wir haben uns im Vorfeld versichert: Die wirtschaftliche Relevanz des Projektes ist gegeben. Es wurden mindestens 50 Unternehmen im Land ermittelt, die entweder bereits im Bereich marine Aquakultur tätig sind oder ihr Interesse an der Zulieferung von Modulen signalisiert haben. Wissenschaft wird hier auch am Markt ausgerichtet und das bestätigt uns in einer Annahme: nämlich Wissen schafft Arbeit, meine Damen und Herren! Deshalb wird heute marine Aquakultur an Land betrieben. Es entstehen Hallen auf dem Festland wie hier in Büsum. Und wir wissen die Vorteile zu schätzen: Meeresflächen und Meerwasser werden nur gering in Anspruch genommen. Und die Aufzucht kann unter kontrollierten Bedingungen erfolgen. Das sind die Vorteile. Aber ich begrüße es auch sehr, dass die EU erkannt hat, dass wir uns in einem weltweiten Wettbewerb befinden. Wir wollen, dass Forschung und Unternehmen bessere Rahmenbedingungen vorfinden, damit sie international mithalten können. Wenn uns das gelingt, dann werden wir ein ähnliches Wachstum wie in den anderen konkurrierenden Staaten erreichen. Für die Weiterentwicklung der marinen Aquakultur in Schleswig-Holstein kommen im Wesentlichen nur Kreislaufanlagen in Frage. Beiträge zur Lösung der damit noch verbundenen Probleme zu entwickeln, ist wesentliches Ziel des „Nationalen Kompetenzzentrums marine Aquakultur“. Wir haben uns für das Kompetenzzentrum marine Aquakultur stark gemacht,
Ich bin sicher, dass bald neben den nationalen Förderprojekten auch internationale Projekte durchgeführt werden. Denn diese Einrichtung spielt nicht nur in der Bundesliga, sondern auch in der Champions League! Meine Damen und Herren, |
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